Wir haben alles gut bedacht.

Die Dachdecker-Innung Cottbus hat alles gut bedacht
Das Innungsgebiet der Dachdecker-Innung Cottbus.

Herzlich Willkommen bei der Dachdecker-Innung Cottbus

Die Innung geht aus der früheren Dachdeckerzunft hervor. Die erste Sitzung der Dachdecker- Innung Cottbus fand am 30. Juni 1903 als Zwangsinnung statt.

Die Innung hat bis heute die Aufgabe, die Gemeinschaftlichkeit unter den Innungsmitgliedern im Dachdeckerhandwerk, zu fördern, sowie die fachliche Qualifizierung der Betriebsinhaber und Gesellen ständig zu verbessern.

Die Lehrlingsausbildung obliegt den Dachdeckerbetrieben und den überbetrieblichen Ausbildungsstätten.

Die Dachdeckerinnung gibt fachliche Unterstützung und ist für ein gutes Ausbildungsniveau der richtige Ansprechpartner. Die Gesellenprüfungen werden, durch den eigenen Gesellenprüfungsausschuss, vorbereitet und durchgeführt.Die Innung verfügt weiterhin über einen eigenen Berufsbildungsausschuss und einer eigenen Geschäftsstelle.

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Termine

Aktuelles

21.07.
2022

“Harter Kurs – ohne Rücksicht auf den Mittelstand”

Pressemitteilung, 21. Juli 2022

Handwerk fürchtet drastische Folgen durch die Sanktionspolitik

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine sowie die außenpolitischen Reaktionen darauf polarisieren. Ihrer Sorge um sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb Deutschlands haben die Obermeister der Kreishandwerkerschaft Leipzig in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, jüngst Ausdruck verliehen. Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) unterstützt den Offenen Brief in allen Punkten und Argumenten.

Download der Pressemitteilung im PDF-Format:
https://www.4imediadownload.com/PM/HWK/PM-Offener-Brief-210722.pdf

Download des Offenen Briefes der Kreishandwerkerschaft Leipzig im PDF-Format:
https://www.4imediadownload.com/PM/HWK/Offener-Brief-KH-Leipzig.pdf

Neben den Folgen der Sanktionspolitik begründet sich die Sorge der Unterzeichner vor allem in den Entscheidungen zur Versorgungssicherheit und Preisentwicklung durch die Energiekrise. “Wir befürchten erheblichen Schaden für unser Land. Wir befürchten insbesondere, dass der Lebensstandard (…) in kürzester Zeit aufs Spiel gesetzt wird”, heißt es unter anderem in dem Brief. Auch im Kammerbezirk der HWK Cottbus eint Unternehmer sowie deren Mitarbeiter die Sorge um den Fortbestand ihrer Handwerksbetriebe.

“Die Energiekosten laufen völlig aus dem Ruder. Handwerksunternehmen müssen ihre Maschinen betreiben und Mitarbeiter dürfen nicht in kalten Werkstätten stehen. Spartipps der Politik zum Duschen oder Heizen sind dazu völlig unangebracht! Um Kosten zu senken, hat in der Vergangenheit bereits jedes Unternehmen und jeder Haushalt Energie gespart”, sagt Karsten Drews, Kraftfahrzeugtechnikermeister und Vizepräsident der Arbeitnehmerseite. “Den Druck, den wir auf Russland mit unserem Boykott ausüben, trifft uns selbst am härtesten. Unsere Grundversorgung und Arbeitsplätze sind gefährdet. Das Augenmerk der Politik ist auf den festgefahrenen Konflikt zu lenken. Hier sind die Anstrengungen für eine friedliche Lösung deutlich zu verstärken!”

Ronny Wagner, Parkettlegermeister und Vizepräsident der Arbeitgeberseite ergänzt: “Die Verluste durch die Preisexplosionen tragen die Unternehmer, denn die entstehenden Kosten können nicht auf den Kunden umgelegt werden, da dieser den gleichen Preisdruck erhält. Es ist eine Abwärtsspirale, die Angst macht. Wir erleben, dass Unmengen an finanzieller Unterstützung in ein Kriegsgebiet fließen und dabei die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Landes vernachlässigt wird. Doch es ist der Mittelstand, der Arbeitsplätze sichert und Steuern zahlt, aber auch Sportvereine unterstützt oder ehrenamtlich tätig ist. Wenn dieser Wirtschaftszweig jedoch krankt, werden die sozialen Unstimmigkeiten immer härter.”

Die Handwerkskammer Cottbus schließt sich damit der Forderung der Kreishandwerkerschaft Leipzig, “den Weg in die Sackgasse unverzüglich zu verlassen”, an. “Die Sinnhaftigkeit der Sanktionspolitik gegen Russland muss auf den Prüfstand gestellt werden. Wenn wir uns dadurch mehr schaden und Russland den Krieg trotzdem unvermindert weiterführen kann, dann ist das unverzüglich zu ändern!”, so Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus.

Hintergrund:
Das Gebiet des Handwerkskammerbezirkes Cottbus umfasst die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz sowie die kreisfreie Stadt Cottbus.

Im Jahr 2021 waren 9.572 Handwerksbetriebe mit ca. 40.000 Beschäftigten tätig. 3,89 Milliarden Umsätze wurden im Südbrandenburger Handwerk erwirtschaftet.

Handwerkskammer Cottbus
Altmarkt 17
03046 Cottbus

Ansprechpartner:
Veronika Martin
Büro für Öffentlichkeitsarbeit

Telefon 0355 7835-105
Telefax 0355 7835-283

martin@hwk-cottbus.de
www.hwk-cottbus.de

19.07.
2022

Hinweise zu Arbeiten bei extremer Hitze, sowie Nutzung des Bonusprogrammes einiger Krankenkassen für Getränke

Sehr geehrtes Innungsmitglied,

sehr geehrte Berufskollegin,

sehr geehrter Berufskollege,

wir möchten wir Ihnen einige Hinweise zu Arbeiten bei extremer Hitze geben.

Eine gesetzliche Regelung bei Hitze und Arbeiten auf dem Dach, gibt es so nicht.

Hier sind Sie, als Arbeitgeber für den Gesundheitsschutz Ihrer Angestellten gefordert.

Die Bau BG sagt:

Erstellen Sie eine Gefährdungsbeurteilung.

Hier sollten Maßnahmen enthalten sein, die Ihre Mitarbeiter vor hohen Temperaturen und Sonnenstrahlen schützen.

Die Anwendung der Schattenregel, ist dabei sehr hilfreich.

Ist der Schatten kürzer als die Körperhöhe besteht erhöhte Gefahr,

ist der Schatten länger als die Körperhöhe besteht geringe Gefahr.

In der Zeit von 11 bis 15 Uhr ist der Gefährdungszeitraum am höchsten.

Hier sollte der direkte Aufenthalt in der Sonne vermieden werden.

 

  • Schaffen Sie Schattenplätze und erweitern Sie die Pausenzeiten.
  • Unbedingt ist darauf zu achten, dass eine körperbedeckte Kleidung getragen wird.
  • Arbeiten mit freiem Oberkörper ist unzulässig.
  • Unbedingt Kopfbedeckung tragen und dabei den Nacken und Ohren schützen. Ein Nackentuch ist dabei hilfreich.
  • Eine Sonnenbrille tragen die für den gewerblichen Bereich geeignet ist.
  • Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 30 und mehr verwenden
  • Bitte auch für ausreichend Getränke sorgen.

Einige Krankenkassen fördern diese Getränke in ihrem Bonusprogramm.

Wie zum Beispiel die IKKBB.

Bei entsprechendem Nachweis können Sie einen Bonus  von 67.00 €, je IKK BB versicherten Arbeitnehmer, erhalten.

Dies gilt auch für Sie, wenn Sie freiwillig bei der IKKBB versichert sind.

 

Für nähere Informationen steht Ihnen gern

Frau Birgit Schimke

Leiterin Service-Center Cottbus
IKK Brandenburg und Berlin
Service-Center Cottbus
Gewerbeparkstr. 12
03099 Kolkwitz

Tel:     +49 355 29 11 145Fax:    +49 355 29 11 103

Mobil:  +49 171 56 93 666
Mail:   
birgit.schimke@ikkbb.de zur Verfügung

 

Bei Fragen und Hinweisen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

 

19.07.
2022

Hinweise für Regelungen zum Arbeitsausfall durch Hitze oder fehlendes Material

Sehr geehrtes Innungsmitglied,

sehr geehrte Berufskollegin,

sehr geehrter Berufskollege,

die ansteigenden Temperaturen zwingen uns zu Verlegungen der Arbeitszeit, bis hin zur Unterbrechung der Arbeit.

Die Beschäftigungssicherung, im Tarifvertrag Dachdecker, kann jetzt bis November genutzt werden.

Details des Sommerausfallgelds

Es gibt keine fest vorgeschriebenen Temperatur- oder Niederschlagsgrenzen, um das Ausfallgeld zu beantragen: Es muss sich um „zwingende Witterungsgründe“ handeln. So ist es auch im Tarifvertrag formuliert. Die SOKA-DACH überprüft die Anträge dann auf Plausibilität.

  • Die Höhe des Ausfallgeldes für jede ausgefallene Arbeitsstunde bleibt unverändert bei 75 Prozent. Als Bemessungsgrundlage wird der Stundenlohn zugrunde gelegt, der in der Zeit des Ausfalls tatsächlich gezahlt wurde.
  • Der Arbeitgeber erhält nach wie vor eine Pauschalerstattung der von ihm, für das Ausfallgeld zu tragenden Sozialleistungen in Höhe von 23 Prozent.
  • Der Gesamtrahmen des Ausfallgelds bleibt bei maximal 53 Stunden pro Kalenderjahr.

Einfaches Antragsverfahren: Der Arbeitgeber meldet die für jeden Mitarbeiter ausgefallenen Arbeitsstunden und den zugrundeliegenden Stundenlohn mit seiner monatlichen Bruttolohnsummenmeldung und beantragt damit gegenüber der SOKA-DACH die Erstattungsleistung.

Sollte diese Beschäftigungssicherung nicht ausreichen, wegen anderer Gründe, zum Beispiel fehlendes Material.

Müsste auf das konjunkturelle Kurzarbeitergeld zurückgegriffen werden.

Im Gegensatz zu S-Kug gibt es bei Kug betriebliche Mindestanforderungen. Im Kalendermonat müssen mindestens ein Drittel der Beschäftigten von einem Endgeldausfall von mindestens 10% ihres Monatsbezuges betroffen sein. Bei der Beschäftigungszahl sind Auszubildende nicht mitzuzählen.

Höhe des Kug beträgt 60% (bei Arbeitnehmern ohne Kind) oder 67% der Nettoendgelddifferenz.

Das KUG ist steuerfrei, umlagefrei und für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei.

Der Arbeitgeber trägt die vollen Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Diese werden von fiktiven Entgelt errechnet.

Diese werden jedoch bis zum 30. September 2022, auf besonderen Antrag durch die Bundesagentur für Arbeit in voller Höhe erstattet.

BMAS – Mit Kurzarbeit Arbeitsplätze sichern – auch bei Störungen der Lieferketten

KugV Kurzarbeitergeldverordnung (buzer.de)

Bei Fragen oder Hinweisen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Kontakt

*Pflichtfelder

Dachdecker-Innung Cottbus

Körperschaft des öffentlichen Rechts Gulbener Strasse 1 03046 Cottbus

Geschäftsführer: Jürgen Naujokat

Tel.: 0355-474571
Fax.: 0355-474572

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